20. Welt-Parkinson-Tag

11.04.2016. Heute findet der 20. Welt-Parkinson-Tag statt. Für die charakteristische Symptomatik dieser häufigen neurodegenerativen Erkrankung ist die langsam fortschreitende Zerstörung Dopamin-produzierender Zellen verantwortlich. Das bekannteste Symptom ist das Zittern der Hände, das jedoch nicht zwangsläufig auftreten muss.
Eine nachlassende Bewegungskontrolle und eine Versteifung der Muskulatur führen zur Abnahme von Grob- und Feinmotorik, was wiederum eine gebeugte Körperhaltung, einen starren Gesichtsausdruck oder Sprachstörungen zur Folge haben kann. Darüber hinaus kann es in einigen Fällen auch zu Depressionen oder Demenz kommen.
Auch wenn Morbus Parkinson nicht heilbar ist, ist es durch eine rechtzeitige Diagnose, dem Einsatz effektiver Medikamente und einer guten Therapiekontrolle möglich, viele Jahre weitgehend unbeeinträchtigt mit dieser neurologischen Erkrankung zu leben.

Das komplexe Krankheitsbild und das ständige Fortschreiten der Symptomatik erfordern aber eine laufende Anpassung der Therapie. Für die Patienten ist es oft eine große Herausforderung, den Überblick über die umfangreiche Medikation zu behalten. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Betroffene und Angehörige dabei zu unterstützen. Unser Schwerpunktteam der Neurologie steht Ihnen bei speziellen Fragen rund um die medikamentöse Therapie und die Einnahme der Medikamente gerne beratend zur Seite.
T (030) 257 620 583 60
neurologie@berlinapotheke.de