Ernährung bei Krebs – vielseitige Unterstützung

 

16.07.2020 Ernährung bei Krebs – vielseitige Unterstützung 

Eine Krebserkrankung bedeutet in den allermeisten Fällen einen neuen, noch unbekannten Weg einzuschlagen. Vielleicht orientieren Sie sich gerade dabei, schauen sich um, suchen nach ergänzender Unterstützung oder müssen inmitten der Therapie neu abwägen, was richtig für Sie ist.

Die Fragen „Was darf ich denn nun noch essen?“ oder „Welche Ernährungsform ist jetzt die Beste für mich?“ sind wichtig – und gleichzeitig nicht allgemein für alle Betroffenen zu beantworten.

4 allgemeine Anregungen zur Ernährung bei Krebs

Warum ist es gut,

  • wenn Sie Ihr Gewicht möglichst halten?
  • dass Sie mit Freude und Genuss essen?
  • dass Sie sich vielseitig und ausgewogen ernähren?
  • dass Sie keine radikale Krebsdiät als Alternative zu Ihrer Therapie anwenden?

 Weil

  • ein ungewollter Verlust an Körperzell- und Muskelmasse zu Verminderung der Leistungsfähigkeit führt, die Verträglichkeit Ihrer Therapie möglicherweise verschlechtert und die Wahrscheinlichkeit für Therapieunterbrechungen steigen kann.
  • Ihr Körper und Ihr Geist miteinander verbunden sind und es Ihnen sicher gut tut, sich auf allen Ebenen zu stärken.
  • Sie damit Ihr Immunsystem unterstützen und einer Mangelernährung vorbeugen.
  • es keine wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit einer speziellen Krebsdiät gibt und eine einseitige Diät Ihren Krankheitsverlauf negativ beeinflussen und zu Mangel an wichtigen Nährstoffen führen kann.

 

Ernährung ist etwas ganz Persönliches und es gibt keine allgemeinen Empfehlungen, die für jeden Menschen passen

Warum ist eine persönliche Beratung sinnvoll?

Jeder Mensch hat verschiedene Vorlieben, Verträglichkeiten, Unverträglichkeiten, Angewohnheiten und Alltagsabläufe.

Möglicherweise hat Ihre Erkrankung bereits zu Veränderungen in Ihren Ernährungsgewohnheiten geführt. Nebenwirkungen, wie z.B. Mundschleimhautentzündungen oder Geschmacksstörungen können das Essen unangenehm oder sogar schmerzhaft gestalten, Übelkeit und Erbrechen können Ihre Nahrungsaufnahme verringern und zu einem ungewollten Gewichtsverlust führen. Auch Gefühle wie Angst, Einsamkeit, Traurigkeit können Ihnen auf den Magen schlagen und z.B. zu Appetitlosigkeit führen.

Diese Veränderungen treffen längst nicht für jeden Krebspatienten zu, sie sind abhängig von der Erkrankung und auch von der verordneten Therapie.

Sie können Ihren Therapieverlauf mit der passenden Ernährung positiv unterstützen, indem Sie

  • damit ihre Nebenwirkungen lindern,
  • damit einen Gewichtsverlust vorbeugen und entgegenwirken,
  • ihrem Körper mehr Kraft geben,
  • damit ihr Immunsystem unterstützen.

 

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