Blutwert-Checkup in der Apotheke: Vitamin D, Ferritin, TSH & Co.

Viele Menschen fühlen sich oft müde oder unwohl, ohne den genauen Grund zu kennen. Nicht selten verbergen sich hinter solchen unspezifischen Beschwerden subtile Mängel an wichtigen Nährstoffen oder unbemerkte Veränderungen von Gesundheitswerten. Ein typisches Beispiel ist Vitamin D: In unseren Breitengraden erreichen mehr als 60 % der Bevölkerung nicht die als optimal erachtete Vitamin-D-Konzentration von 50-70ng/ml im Blut. Selbst in sonnenreichen Monaten zeigt sich bei zahlreichen Personen eine Unterversorgung. Ähnlich häufig sind niedrige Ferritin-Werte (Eisenspeicher) zu beobachten – insbesondere bei Frauen, die durch regelmäßige Menstruationsblutungen viel Eisen verlieren. Auch stille Entzündungen im Körper bleiben oft unbemerkt und können beispielsweise das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Mit modernen Schnelltests lassen sich solche wichtigen Blutwerte jetzt direkt vor Ort in der Apotheke überprüfen, ohne lange Wartezeiten oder großen Aufwand. 

Die MediosApotheke Oranienburger Tor in Berlin bietet ab sofort professionelle Blutwert-Messungen an. Ein kleiner Tropfen Kapillarblut aus dem Finger genügt, um innerhalb von Minuten verlässliche Ergebnisse zu erhalten. Geschultes Fachpersonal wertet die Resultate aus und bespricht auf Wunsch geeignete Maßnahmen – sei es eine Anpassung von Ernährung oder Lebensstil, die gezielte Einnahme von Supplementen oder die Empfehlung einer ärztlichen Abklärung. 

Blutproben in speziellen Röhrchen zur Bestimmung wichtiger Laborwerte (Symbolbild) 

Nachfolgend sind die verfügbaren Schnelltests im Überblick – jeweils mit Testdauer (ca. 15 Minuten) und Kosten pro Messung: 

  • Vitamin-D-Spiegel – 30 € 
  • Ferritin (Eisenspeicher) – 25 € 
  • TSH (Schilddrüsenwert) – 25 € 
  • HbA1c (Langzeit-Blutzucker) – 25 € 
  • hsCRP (Entzündungsmarker) – 20 € 
  • BIA-Messung (Körperzusammensetzung) 35€

 

Im Folgenden wird erläutert, was es mit diesen Werten auf sich hat, für wen eine Messung sinnvoll ist und welche Erfahrungen wir in der Apotheke bereits gemacht haben. 

Vitamin D – der Sonnenvitamin-Check

Vitamin D spielt eine Schlüsselrolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Ein Mangel an Vitamin D kann zu Müdigkeit, geschwächter Immunabwehr, Muskel- und Knochenschwäche und sogar Stimmungstiefs führen. Da unser Körper Vitamin D hauptsächlich durch Sonnenlicht in der Haut bildet, ist besonders im Winter eine Unterversorgung verbreitet. Doch auch im Sommer erreichen viele Menschen keine optimalen Werte, etwa aufgrund von Sonnenschutz, überwiegendem Aufenthalt in Innenräumen oder einem erhöhten Bedarf. Daten des Robert Koch-Instituts zufolge weisen ganzjährig rund 15 % der Deutschen einen echten Vitamin-D-Mangel  – und weit über die Hälfte bleibt unter dem wünschenswerten Spiegel. 

Eine Vitamin-D-Messung in der Apotheke gibt schnell Klarheit über den persönlichen Status. Mit einem Tropfen Blut aus der Fingerkuppe kann der 25-OH-Vitamin-D-Wert schnell und zuverlässig bestimmt werden; nach etwa 15 Minuten liegt das Ergebnis vor. So lässt sich unmittelbar feststellen, ob ein Mangel vorliegt. Bei einem zu niedrigen Wert folgt eine ausführliche Beratung, wie der Spiegel sicher und effektiv angehoben werden kann – zum Beispiel durch individuell berechnete Dosierungen von Vitamin-D-Präparaten (unter Berücksichtigung von Körpergewicht und Ausgangswert). Auf diese Weise konnte vielen Kundinnen und Kunden bereits geholfen werden, typische Mangelbeschwerden zu lindern. Interessanterweise sehen wir in der Praxis häufig selbst im Spätsommer überraschend niedrige Vitamin-D-Spiegel. Eine präventive Überprüfung lohnt sich also ganzjährig, um rechtzeitig gegensteuern zu können. 

Ferritin – der Eisenspeicherwert

Ferritin ist ein Protein, das als wichtigster Speicher für Eisen im Körper dient. Die Ferritin-Konzentration im Blut zeigt daher an, wie gut die Eisenspeicher gefüllt sind – und ist damit der zentrale Marker für den Eisenstatus. Eisenmangel gehört weltweit zu den häufigsten Mangelzuständen. Besonders Frauen sind betroffen: Durch starke Regelblutungen und Schwangerschaften kommt es bei vielen Frauen im gebärfähigen Alter zu erheblichen Eisenverlusten. Entsprechend finden wir in der Apotheke bei Frauen, die regelmäßig menstruieren, selten „sehr gute“ Ferritinwerte. Oft liegen die Werte am unteren Ende des Normbereichs oder deutlich darunter, was auf leere Eisenspeicher hindeutet. Typische Symptome eines Eisenmangels wie chronische Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, brüchige Nägel oder Haarausfall werden dann häufig erst rückblickend als solche erkannt. 

Der Ferritin-Schnelltest liefert innerhalb von 15 Minuten ein Ergebnis und erfordert lediglich einen Tropfen Kapillarblut. Die Durchführung in der Apotheke ist unkompliziert und nahezu schmerzfrei. Im Anschluss an die Messung wird der ermittelte Wert eingeordnet: Wie hoch sollte Ferritin mindestens sein? Ab wann spricht man von einem Mangel? Hierbei gilt es zu beachten, dass die offiziellen Grenzwerte teils sehr niedrig angesetzt sind. Laut Weltgesundheitsorganisation beginnt ein therapiebedürftiger Eisenmangel erst bei Ferritin unter 15 µg/L – viele Expertinnen und Experten halten jedoch bereits Werte unter etwa 30 µg/L für deutlich suboptimal, insbesondere wenn Symptome bestehen. In der Beratung wird besprochen, ob und welche Maßnahmen sinnvoll sind. Oft lässt sich ein moderater Eisenmangel durch gezielte Ernährung (eisenreiche Kost in Kombination mit Vitamin C) und gegebenenfalls milde Eisentabletten beheben. Bei ausgeprägtem Mangel oder wenn orale Präparate nicht vertragen werden, ziehen wir auch eine Überweisung für eine Eisensubstitution per Infusion in Betracht. Wichtig ist uns, den Verlauf zu beobachten und nach einigen Wochen erneut zu messen, bis gute Ferritinwerte erreicht sind. 

Wichtig: Ferritin dient nicht nur als Eisenindikator, sondern auch als sogenanntes Akute-Phase-Protein bei Entzündungen. Das bedeutet, dass Ferritin im Falle von Entzündungsprozessen im Körper ansteigen kann – unabhängig vom Eisenstatus. Wir haben in der Apotheke Fälle erlebt, in denen ein überraschend hoher Ferritinwert gemessen wurde, der zunächst auf prall gefüllte Eisenspeicher schließen ließ. Doch gleichzeitig war der Entzündungsmarker CRP deutlich erhöht. In solchen Situationen ist wahrscheinlich das Ferritin nur deshalb hoch, weil im Körper eine Entzündung vorliegt, nicht weil ein Eisenüberschuss besteht. Um solche Konstellationen zu erkennen, messen wir Ferritin deshalb immer in Kombination mit hsCRP, dem hochsensitiven C-reaktiven Protein. Nur bei unauffälligem CRP kann ein Ferritinwert als verlässlicher Indikator für den Eisenhaushalt dienen. Andernfalls muss zunächst die Entzündungsursache geklärt werden. 

hsCRP – Entzündungen frühzeitig aufdecken

Das hoch-sensible C-reaktive Protein (hsCRP) ist ein empfindlicher Marker, um selbst geringgradige Entzündungsprozesse im Körper aufzuspüren. CRP wird in der Leber gebildet und steigt bei akuten Entzündungen innerhalb kurzer Zeit stark an. In der hsCRP-Variante des Tests können auch sehr niedrige Konzentrationen detektiert werden, die unterhalb der Nachweisgrenze herkömmlicher CRP-Tests liegen. Ein chronisch leicht erhöhter hsCRP-Wert – zum Beispiel im Bereich von 3–6 mg/L – deutet auf „stille“ Entzündungen hin, die oft keine klaren Symptome verursachen. Solche unterschwelligen Entzündungen werden zunehmend als Risikofaktor für verschiedene Erkrankungen erkannt. Insbesondere in der Herz-Kreislauf-Medizin spielt hsCRP eine Rolle: Studien zeigen, dass erhöhte hsCRP-Spiegel mit einem höheren Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Arteriosklerose einhergehen können – selbst wenn Cholesterinwerte und Blutdruck im Normbereich liegen. Der Grund: Entzündungsprozesse in den Gefäßwänden fördern die Entwicklung von Plaques und Gefäßschäden. 

Mit dem hsCRP-Schnelltest in unserer Apotheke lässt sich das Entzündungsniveau innerhalb von 3–15 Minuten bestimmen. Liegt der Wert unter 1 mg/L, spricht das für ein geringes Entzündungsniveau und ein niedriges kardiovaskuläres Risiko. Ergebnisse zwischen etwa 1 und 3 mg/L gelten als mittleres Risiko, während anhaltende Werte über 3 mg/L auf eine aktive Entzündung und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse hindeuten. Natürlich muss ein auffälliger hsCRP-Wert immer im Kontext betrachtet werden: Infekte, Verletzungen oder chronische Erkrankungen wie Rheuma können CRP ebenfalls steigen lassen. Wir erheben daher neben der Messung auch eine kurze Anamnese, ob z.B. kürzlich ein Infekt bestand. In unklaren Fällen – insbesondere wenn sowohl Ferritin als auch CRP hoch ausfallen – raten wir zu einer ärztlichen Abklärung, um den Entzündungsherd ausfindig zu machen. Oft kann jedoch bereits eine Änderung des Lebensstils helfen: Gewichtsreduktion, mehr Bewegung und eine entzündungshemmende Ernährung (reich an Omega-3-Fettsäuren, Gemüse und Antioxidantien) senken erwiesenermaßen chronisch erhöhte CRP-Werte. Somit eignet sich der hsCRP-Test hervorragend, um präventiv den Gesundheitszustand zu checken und frühzeitig gegenzusteuern, noch bevor Krankheiten entstehen. 

Der Ferritin-Schnelltest liefert innerhalb von 15 Minuten ein Ergebnis und erfordert lediglich einen Tropfen Kapillarblut. Die Durchführung in der Apotheke ist unkompliziert und nahezu schmerzfrei. Im Anschluss an die Messung wird der ermittelte Wert eingeordnet: Wie hoch sollte Ferritin mindestens sein? Ab wann spricht man von einem Mangel? Hierbei gilt es zu beachten, dass die offiziellen Grenzwerte teils sehr niedrig angesetzt sind. Laut Weltgesundheitsorganisation beginnt ein therapiebedürftiger Eisenmangel erst bei Ferritin unter 15 µg/L – viele Expertinnen und Experten halten jedoch bereits Werte unter etwa 30 µg/L für deutlich suboptimal, insbesondere wenn Symptome bestehen. In der Beratung wird besprochen, ob und welche Maßnahmen sinnvoll sind. Oft lässt sich ein moderater Eisenmangel durch gezielte Ernährung (eisenreiche Kost in Kombination mit Vitamin C) und gegebenenfalls milde Eisentabletten beheben. Bei ausgeprägtem Mangel oder wenn orale Präparate nicht vertragen werden, ziehen wir auch eine Überweisung für eine Eisensubstitution per Infusion in Betracht. Wichtig ist uns, den Verlauf zu beobachten und nach einigen Wochen erneut zu messen, bis gute Ferritinwerte erreicht sind. 

Wichtig: Ferritin dient nicht nur als Eisenindikator, sondern auch als sogenanntes Akute-Phase-Protein bei Entzündungen. Das bedeutet, dass Ferritin im Falle von Entzündungsprozessen im Körper ansteigen kann – unabhängig vom Eisenstatus. Wir haben in der Apotheke Fälle erlebt, in denen ein überraschend hoher Ferritinwert gemessen wurde, der zunächst auf prall gefüllte Eisenspeicher schließen ließ. Doch gleichzeitig war der Entzündungsmarker CRP deutlich erhöht. In solchen Situationen ist wahrscheinlich das Ferritin nur deshalb hoch, weil im Körper eine Entzündung vorliegt, nicht weil ein Eisenüberschuss besteht. Um solche Konstellationen zu erkennen, messen wir Ferritin deshalb immer in Kombination mit hsCRP, dem hochsensitiven C-reaktiven Protein. Nur bei unauffälligem CRP kann ein Ferritinwert als verlässlicher Indikator für den Eisenhaushalt dienen. Andernfalls muss zunächst die Entzündungsursache geklärt werden. 

TSH – die Schilddrüse im Blick behalten

Die Schilddrüse beeinflusst als zentrales Stoffwechselorgan nahezu alle Prozesse im Körper. TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ist der Laborwert, der am empfindlichsten auf Veränderungen der Schilddrüsenfunktion reagiert. Ist zu wenig Schilddrüsenhormon im Umlauf, schüttet die Hirnanhangsdrüse verstärkt TSH aus, um die Schilddrüse anzuregen. Ein erhöhter TSH-Wert kann daher das erste Anzeichen einer beginnenden Schilddrüsenunterfunktion sein – selbst wenn die eigentlichen Schilddrüsenhormone (fT3, fT4) noch im Normbereich liegen. Man spricht dann von einer „latententen“ Hypothyreose, also einer versteckten Unterfunktion. Schätzungsweise etwa 5 % der Bevölkerung haben eine solche latente Schilddrüsenunterfunktion. In vielen Fällen verursacht sie keine eindeutigen Beschwerden und bleibt vom Betroffenen unbemerkt. Allerdings berichten manche Menschen trotz „normaler“ Laborwerte im oberen TSH-Bereich über unspezifische Symptome wie Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit oder Haarausfall – typische Anzeichen einer leichten Unterfunktion. 

Die Frage, ab welchem TSH-Wert eine Behandlung erfolgen sollte, ist unter Fachleuten umstritten. Für manche Experten gilt bereits ein TSH über 2,5 mU/L als verdächtig auf eine Schilddrüsenunterfunktion, während andere erst Werte oberhalb von 4 mU/L als behandlungsbedürftig ansehen. In der Praxis orientieren sich viele Hausärzte an dem Labor-Referenzbereich (häufig ca. 0,3–4,0 mU/L) und zögern, innerhalb dieser Grenzen eine Therapie einzuleiten. Genau hier setzt unser TSH-Schnelltest als niedrigschwellige Vorsorge an: Er bietet in 15 Minuten einen ersten Anhaltspunkt, ob die Schilddrüse ausreichend arbeitet. Gerade wenn uns Patientinnen oder Patienten von unerklärlicher Gewichtszunahme, chronischer Müdigkeit oder depressiver Verstimmung berichten, lohnt sich ein schneller Blick auf den TSH-Wert. So hatten wir kürzlich den Fall einer Kundin mit genau diesen Symptomen – ihr TSH lag am obersten Ende des Normbereichs (~4 mU/L). Aus schulmedizinischer Sicht bestand noch kein Handlungsbedarf, doch die Beschwerden deuteten auf eine suboptimale Schilddrüsenfunktion hin. In Absprache mit ihr haben wir zunächst versucht, durch gezielte Nährstoffzufuhr die Schilddrüse zu unterstützen. Beispielsweise ist eine ausreichende Versorgung mit Jod und Selen essenziell für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Auch Vitamin D und Eisen spielen eine Rolle für die Hormonsynthese. Nach einigen Monaten konsequenter Ernährung und Supplementierung besserte sich ihr Befinden spürbar – und tatsächlich ging ihr TSH-Wert wieder zurück in den mittleren Normbereich. Dieser Erfahrungsbericht zeigt, dass bereits leichte Abweichungen beim TSH auf Dauer Konsequenzen haben können. Mit dem Schnelltest lassen sich solche Tendenzen früh erkennen. Falls nötig, kann man dann gegensteuern – sei es durch eine Optimierung der Nährstoffversorgung oder, in Absprache mit einem Endokrinologen, durch eine niedrig dosierte Schilddrüsenhormon-Gabe. Übrigens bieten wir in unserer Apotheke auch weiterführende Beratung zu Schilddrüsengesundheit an, falls sich Auffälligkeiten zeigen. 

HbA1c – Langzeit-Blutzucker und Diabetes-Früherkennung

Der HbA1c-Wert ist ein wichtiger Laborparameter, der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 8–12 Wochen widerspiegelt. Er entsteht, indem sich Zucker an den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) bindet – je höher der Blutzucker über längere Zeit, desto mehr „gezuckertes“ Hämoglobin (HbA1c) findet sich im Blut. Anders als eine momentane Blutzuckermessung zeigt der HbA1c also an, wie gut der Zuckerstoffwechsel langfristig eingestellt ist. In der Diagnostik des Diabetes mellitus spielt dieser Wert eine zentrale Rolle: Ein HbA1c von 6,5 % (48 mmol/mol) oder höher gilt als Hinweis auf einen manifesten Diabetes. Werte im Bereich von etwa 5,7–6,4 % werden als Prädiabetes eingestuft– ein Zustand, bei dem die Blutzuckerwerte bereits erhöht sind, aber noch unterhalb der Diabetes-Schwelle liegen. 

Die Bedeutung der Früherkennung kann nicht genug betont werden: Schätzungen zufolge haben rund 20 % der Erwachsenen in Deutschland einen Prädiabetes. Das entspricht etwa 15 Millionen Menschen, von denen viele nichts von ihrem erhöhten Diabetesrisiko ahnen. Ein unbehandelter Prädiabetes geht jedoch bereits mit Folgeschäden einher (etwa an Gefäßen, Nerven und Nieren)– und jedes Jahr entwickeln 5–10 % der Betroffenen tatsächlich einen Typ-2-Diabetes. Umso wichtiger ist es, früh gegenzusteuern: Durch gezielte Lebensstiländerungen (Gewichtsabnahme, ausgewogene Ernährung, Bewegung) lässt sich das Risiko, aus einem Prädiabetes einen echten Diabetes werden zu lassen, um bis zu 70 % senken. 

Der HbA1c-Schnelltest in unserer Apotheke kann innerhalb von 5 Minuten Aufschluss über Ihren Langzeit-Blutzucker geben. Die Durchführung erfordert nur einen Fingerpiks – ähnlich wie bei den anderen Tests. Ein Ergebnis unter 5,7 % gilt als unauffällig. Liegt der Wert höher, beraten wir umfassend über die nächsten Schritte. Bei einem neuen Befund im Prädiabetes-Bereich empfehlen wir in der Regel zunächst nicht sofort Medikamente, sondern eine Änderung des Lebensstils. Häufig lässt sich der HbA1c durch konsequente Ernährung (zucker- und kohlenhydratreduziert, reich an Ballaststoffen) und regelmäßige körperliche Aktivität deutlich senken. Wir unterstützen auf Wunsch mit Ernährungstipps und ggf. begleitender Ernährungsberatung, die wir in unserer Apotheke anbieten. Sollte der Wert jedoch bereits nahe an der Diabetes-Schwelle liegen oder andere Risikofaktoren vorliegen (etwa Übergewicht, Bluthochdruck, familiäre Vorbelastung), raten wir dazu, zeitnah eine Hausärztin oder einen Hausarzt aufzusuchen. Gegebenenfalls kann eine medizinische Abklärung durch einen oralen Glukosetoleranztest erfolgen. Für Diabetiker wiederum ist der HbA1c ein wichtiger Kontrollwert, um die langfristige Blutzuckereinstellung zu überwachen. Hier kann unser Schnelltest ebenfalls hilfreich sein, z.B. zwischen den Arztbesuchen einen aktuellen Status zu bekommen. Insgesamt ermöglicht die unkomplizierte Messung in der Apotheke, Zuckerstoffwechsel-Störungen früh zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten, damit es gar nicht erst zu den schweren Folgen eines Diabetes kommt. 

BIA-Messung – Messung der Körper­zusammensetzung

Neben den Blutwerten liefert die Bioimpedanzanalyse (BIA) wertvolle Informationen über die Körperzusammensetzung. Dabei wird ein schwacher, für den Menschen nicht spürbarer Strom durch den Körper geleitet und der elektrische Widerstand gemessen. Aus diesen Messdaten lassen sich unter anderem Anteile von Fettmasse, fettfreier Masse, Muskelmasse und Körperwasser ableiten. Die Messung dauert nur wenige Minuten und ist nicht invasiv. Besonders bei Menschen, die Muskelaufbau, Gewichtsreduktion oder eine Optimierung ihrer Leistungsfähigkeit anstreben, liefert die BIA-Analyse eine objektive Ausgangsbasis und ermöglicht es, Fortschritte im Zeitverlauf zu dokumentieren. 

Die BIA-Messung ergänzt auch die Blutwertdiagnostik ideal: Ein erniedrigter Vitamin-D- oder Ferritin-Wert gewinnt eine andere Bedeutung, wenn gleichzeitig eine geringe Muskelmasse, ein ungünstiger Fettverteilungsstatus oder ein niedriger Phasenwinkel – als Marker für die Zellmembran- und Mitochondrienfunktion – vorliegen. Umgekehrt kann ein unauffälliger HbA1c bei gleichzeitig hohem viszeralem Fettanteil ein Hinweis darauf sein, dass frühzeitig gegengesteuert werden sollte, bevor sich manifeste Stoffwechselstörungen entwickeln. In Kombination mit den Schnelltests entsteht so ein umfassender Gesundheits-Check, der sowohl den Stoffwechsel als auch die Körperzusammensetzung berücksichtigt. 

Fazit

Ob Vitamin-D-Mangel, erschöpfte Eisenspeicher, schleichende Schilddrüsenprobleme, entgleisende Blutzuckerwerte oder verborgene Entzündungen – viele Gesundheitsrisiken lassen sich frühzeitig erkennen, wenn die richtigen Laborwerte im Blick sind. Die neuen Schnelltests in der MediosApotheke Oranienburger Tor bieten eine einfache und verlässliche Möglichkeit, genau dies zu tun. Innerhalb weniger Minuten liegen die Ergebnisse vor, ohne Termin beim Arzt und ohne Wartezeit auf Laborberichte. Die Werte werden von einem Expertenteam kompetent interpretiert und mit den Kundinnen und Kunden besprochen. Ergänzend liefert die BIA-Messung Einblicke in die Körperzusammensetzung und damit in Muskelstatus, Fettverteilung und Zellgesundheit. So entsteht ein ganzheitliches Bild, aus dem konkrete Empfehlungen für das weitere Vorgehen abgeleitet werden können. 

Die Resonanz der Kundschaft ist durchweg positiv: Viele schätzen es, in entspannter Atmosphäre einen Gesundheitscheck durchführen zu können. Die persönlichen Aha-Momente reichen von „Endlich weiß ich, warum ich immer so müde bin – mein Ferritin ist viel zu niedrig!“ bis zu „Gut, dass wir den Vitamin-D-Wert geprüft haben – ich hätte nicht gedacht, dass der selbst im Sommer so schlecht ist.“ Die unkomplizierte Kombination mehrerer Tests in einem Termin – inklusive BIA-Messung – wird ebenfalls gerne genutzt, um ein ganzheitliches Bild zu bekommen. Nicht selten liefern die Ergebnisse wertvolle Ansatzpunkte, um Lebensstil und Ernährung anzupassen. Und manchmal dienen sie schlicht der Beruhigung, dass alles im grünen Bereich ist.

Buchung und Ablauf:

Wer einen oder mehrere Blutwert-Tests durchführen lassen möchte, kann einfach einen Termin in der Apotheke vereinbaren. Die Terminbuchung erfolgt über unser Buchungstool oder auch telefonisch oder per E-Mail.  Auf Wunsch können im gleichen Termin auch mehrere Messungen kombiniert werden. Geben SIe uns dazu am besten vorab per Mail Bescheid, damit wir etwas mehr Zeit einkalkulieren.  

Im Anschluss erhalten Sie eine Dokumentation der gemessenen Werte und Empfehlungen. Sollte ein Wert auffällig sein, unterstützt das Team gerne dabei, die nächsten Schritte einzuleiten, sei es eine Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, gezielte Nahrungsergänzung oder die Überweisung an einen Arzt zur weiterführenden Diagnostik.

Kontakt für Terminvereinbarung: 
MediosApotheke Oranienburger Tor – Fachbereich Prävention 

Friedrichstraße 113a, 10117 Berlin, 
Telefon (030) 847 125 66 62 

 

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